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Musik selbst gemacht

 

Du bist bei Keyboard Einführung - MIDI - Synthesizer - Workstations

Liebe Tastengemeinde!

Gehörst Du auch zu denjenigen, die sich der Faszination der kleinen Tasten-maschinen, genannt "Keyboards" nicht mehr entziehen können? Wenn ja, dann haben wir schon eine Gemeinsamkeit.

Ich, der Tasten-Schnuffi, möchte Dir dabei helfen, die ersten Schritte auf diesem Gebiet zu unternehmen.

Du hast noch keine musikalische Ausbildung? Kein Problem, hier findest Du die ersten wichtigen Tipps zum Erlernen, wie man auf einer Keyboard-Tastatur spielt.

Du weißt noch nicht, was für ein Keyboard, Mikro oder Lautsprecher Du Dir anschaffen willst. Kein Problem, ich sage Dir, auf was es ankommt.

Damit Musik machen bald zu Deiner Leidenschaft wird!

Wuff! - Dein Tasten-Schnuffi!

Keyboard

Keyboards gibt es heute in allen Preisklassen, dementsprechend ist für den Anfänger bis zum Profi alles dabei.
Ein Keyboard vereint heute Instrumente unterschiedlichster Coleur mit groovigen Beats für jeden Anlass.
Dafür sorgt sowohl die große Auswahl an Instrumenten, als auch die reichhaltige Auswahl an Rhythmen, die man per Knopfdruck auswählen kann. Über die meist eingebauten Lautsprecher lassen sich bereits ab Werk vorinstallierte professionelle Arrangements als Begleitautomatik per Knopfdruck abrufen und spielen. Je nach Keyboard kann man auf diese Begleitautomatik mehr oder weniger Einfluss nehmen.

Die Begleitautomatik, die im Prinzip ein Pattern-Sequenzer ist, enthält einen durchgängigen Rhythmus, z.B. Walzer oder Disco-Foxtrott, dazu einen Bass-Lauf und je nach Rhythmus zusätzliche Begleitakkorde und kurze, oft wiederholten Melodie-Phrasen, sogenannte Riffs.
Ein Pattern ist wie ein Riff, ein oft wiederholtes Rhythmus-Muster, das aneinander gereiht wird.

Die Begleitautomatik lässt sich mit einem richtigen Intro starten, d.h. die Begleitautomatik spielt einen Auftakt der dann in den durchgängigen Rhythmus übergeht. Ebenso lässt sich das Ende herstellen, einfach auf den entsprechenden Knopf gedrückt und schon generiert die Begleitautomatik ein passendes Ende. Der Rhythmus kann mit sogenannten Fill-ins variiert werden, das meint, wie in einer echten Band spielt der Schlagzeuger mal ein kleines Rhythmuspattern, das vom Grund-Beat abweicht um gleich wieder dahin zurückzukehren. Das lässt sich wie gesagt alles leicht per Knopfdruck abrufen und deshalb kann man heute als Alleinunterhalter quasi eine ganze Band nachempfinden.

Typisch für Keyboards mit Begleitautomatik ist der Split-Point, das ist der imaginäre Trennstrich auf der Tastatur, der diese in zwei Hälften teilt. Die linke Hälfte ist für die Begleitautomatik reserviert, die rechte für das Melodiespiel. Man kann diesen Split-Point meistens an unterschiedlichen Stellen positionieren, die Werksvoreinstellung liegt meist vor dem mittleren C (siehe Tasten-ABC). Natürlich lässt sich dieser Split-Point auf der Tastatur auch ganz abschalten will man als Pianist mal ein Stück von Mozart oder Bach spielen.

Die reichhaltige Auswahl an Instrumenten oder technisch ausgedrückt, Sounds, sorgt dafür, zum entsprechenden Rhythmus auch entsprechend charakteristische Instrumente auswählen zu können. Zu einer Polka passt vielleicht ein Akkordeon oder eine Klarinette, zu einem Disco-Beat vielleicht ein poppiger Pianosound.

Je nach Preisklasse eines Keyboards kann man diese Sounds und Styles (Rhythmen) nachträglich bearbeiten und so zu ganz neuen Arrangements umarbeiten.

Heutige Keyboards verfügen zudem meistens über ein Display, über das man ganz schnell die Orientierung behält und entsprechende Änderungen an Sound und Styles vornehmen kann.

In den letzten Jahren hat sich der Trend dahingehend entwickelt, dass Keyboards sogar in der Lage sind, komplett arrangierte Songs durch sogenannte Midi-Files, die analog wie Disketten in den Computer, hier in’s Keyboard eingeschoben und abgespielt werden. Midi-Files sind überall im Musik-Handel erhältlich. Wichtig ist, dass nicht jedes Midi-File auf jedem Keyboard abspielbar ist. Man sollte sich also schon vor dem Kauf informieren, was nötig ist, will man diese Möglichkeit nutzen.
Möglich wird dieses Abspielen durch den eingebauten Sequenzer im Keyboard, der die Midi-File-Daten lesen kann.
So kann man also fast jeden beliebigen Song, sei es nun „Satisfaction“ von den Rolling Stones oder „Griechischer Wein“ von Udo Jürgens einfach per Midi-File abspielen.

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Im kommenden Abschnitt werdet ihr noch etwas über die verschiedenen Standards bei Midi-Files erfahren.


Da es nun mal so viele unterschiedliche Hersteller von Keyboards gibt brauchte es natürlich wieder einmal ein Standardisierungsverfahren um die Möglichkeit zu haben, MIDI-Files auf jedem beliebigen Keyboard abspielen zu können.
Das sogenannte Standard-Midi-File-Format (SMF) sorgt dafür, dass die von einem Sequenzer aufgezeichneten Midi-Daten nach einer bestimmten Ordnung kodiert und gespeichert werden, wodurch der Austausch mit verschiedenen Keyboards über Diskette erst möglich wird.

Das bedeutet aber noch nicht, dass eine auf mit Gerät A erstellte Sequenz auf Gerät B exakt gleich klingt. SMF ist lediglich ein Format für eine MIDI-Sequenz. Damit die Songs auf unterschiedlichen Systemen zumindest ähnlich klingen, dafür sorgt der General MIDI Standard, kurz GM. Durch die standardisierte Organisation von Klängen, Drumsets und Effekten und anderen technischen Voraussetzungen gerät ein GM-Klangerzeuger erst in die Lage sich mit anderen Geräten auszutauschen.

Es gibt im Moment zwei Daten-Formate, die man unterscheiden muß.

1. SMF 1: Die Sequenzerdaten sind auf einzelnen Midi-Kanälen getrennt gespeichert
2. SMF 2: Die Sequenzerdaten sind nur auf einem einzigen Midi-Kanal gespeichert

Je nach Keyboard unterscheiden sich die eingebauten Sequenzer und ihre Möglichkeit Midi-Files zu interpretieren. Deshalb sollte man sich schon vorab informieren, welches Format vom Keyboard unterstützt wird.


Natürlich wird auch auf diesem Gebiet kräftig gefeilt und an Verbesserungen gearbeitet.
ROLAND als ein führender Hersteller von Keyboards entwickelte in diesem Zusammenhang das GS und YAMAHA, ebenfalls bekannter Keyboard-Hersteller, das XG-System.

Das GS-System baut auf dem GM-Standard auf, die Anzahl der Klänge und Drumsets wurde aber erhöht, wobei zwischen Capital-Tones (entspricht den 128-GM-Klängen) und Sub-Capital-Tones unterschieden wird.
Die Sub-Capital-Tones sind wie der Name schon vermuten lässt, Varianten der Capital-Tones.
Außerdem lassen sich die Klänge in bestimmten Parametern editieren, wie Resonanz, Vibrato, Attack-Time etc.
Ganz ähnlich gelagert ist die Erweiterung XG von Yahama. Auch da lassen sich die Sounds in Soundbänken organisieren, Effekte der Klangerzeugung werden spezifiziert und die Klangparameter lassen sich einfacher in Echtzeit kontrollieren.

Was MIDI im Detail bedeutet erfahr ihr im folgenden Abschnitt: MIDI

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